Ratgeber für Gartengestaltung mit tollen Ideen und Beispielen. Hilfe bei der Gartenarbeit.

Gartengestaltung Wege

Der richtige Weg für den Garten

Wege im Garten Wege sind nicht nur nützlich, sondern können auch einen wichtigen Teil zur Gartendekoration beitragen.

Die einfachste Art eines Weges ist der Trampelpfad. Diese ursprüngliche Art ist besonders für naturnahe und verwilderte Gärten geeignet, da er natürlich gewachsen wirkt und somit in die Anmutung eines Naturgartens passt. Der Nachteil dieser Wege liegt in der Unbeständigkeit, da sich die Pflanzen des Gartens über den Weg ausbreiten können, wenn dieser nicht regelmäßig genutzt werden. Wenn aber bei einem Weg viel Wert auf Natürlichkeit gelegt wird und er trotzdem über einen längeren Zeitraum bestehen soll, empfiehlt sich ein angeschütteter Weg mit natürlichem Abdeckungsmaterial wie Rindenmulch oder Gestein in Form von Kies, Sand oder Split.

Langlebige und pflegeleichte bebaute Wege

Da die Wege eines Garten aber häufig langlebig und pflegeleicht sein sollen gibt es eine Reihe von verschiedenen Arten der bebauten Wege. Hier unterscheidet man vor allem die Materialen Holz und Steine, die jedes für sich, dem Garten ein ganz eigenes Erscheinungsbild verpassen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit Wege zu gießen.

Wege aus Holz

Wege aus Holz

Gartenwege aus Holz sind sehr beliebt, da sie im Garten einen schönen Farbakzent setzen und vielseitig einsetzbar sind. Im Vergleich zum Stein, heizt sich ein Holzweg im Sommer nicht so stark auf und bleibt dadurch selbst barfuß begehbar. Auch bei der Bearbeitung und beim Transport ist das Holz dem Stein überlegen.

Natürlich muss beachtet werden, dass Holz über die Jahre altert und sich möglicherweise die Farbe verändert. Lackieren und regelmäßiges Nachbehandlungen sind erforderlich, wenn man die Verwitterung des Materials vermeiden möchte. Eine Investition in teurere, aber dafür härtere Hölzer wie Eiche oder Lärche kann sich dabei durchaus lohnen.

Wege mit Steinen

Wege mit Steinen

Bei Steinwegen bieten sich vor allem der klassische Pflasterstein an. In zwei bis vier Größen, symmetrisch aneinander gelegt, ergeben diese einen Weg. Durch verschiedene Verlegemuster und Farbvarianten kann der Weg individuell und abwechslungsreich gestaltet werden. Der Vorteil von Pflastersteinen liegt in den geringeren Kosten und in der einfachen und schnellen Verlegearbeit.

Etwas aufwendiger und meist auch teurer ist das Verlegen von Natursteinen. Natursteine sind gebrochene Steinplatten, die jeweils ein Unikat sind und wie ein Puzzle so zusammen gesetzt werden, dass ein Weg entsteht mit möglichst schmalen Fugen.


Gegossene Wege

Eine noch stabilere Art des Wegebaus sind gegossene Wege. Mittels mineralischer Materialien, wie zum Beispiel Beton, Estrich oder Asphalt wird eine geschlossene Decke gegossen, die vor allen dann sinnvoll ist, wenn der Weg nicht nur gut begehbar sein soll, sondern auch häufig befahren wird, wie etwa mit Fahrrädern, Schubkarren oder Rollstühlen. Zudem sind gegossene Wege sehr pflegeleicht, da sie wenig Fugen haben und somit kaum anfällig für Unkrautbefall sind.